Kyoto - Urban Guild
Wir sitzen gerade mitten im Urban Guild. Ein abgefahrener Club mitten im Geisha-Viertel (Gijon) von Kyoto. Ich finde der Laden hat einen Underground-Garage-Style. Blanke Betonträger und alles recht kahl. Soundtechnisch auch dementsprechend ein bisschen problematisch.
Wir haben alles aufgebaut und werden frühestens in 2,5 Stunden mit dem Gig beginnen. Um mich rum sitzen extrem viele Hippies und auch die erste musikalische Einlage hat viel spiritualistisches gehabt. Wie bisher eigentlich bei allen Clubs ist auch hier das Publikum sehr angenehm. Jetzt wo ich nach dem Gig diesen Text hier abschreibe muss ich sagen, dass sich dieser Eindruck noch extrem verstärkt hat. Wir hatten in Kyoto viel mehr Gespräche mit den Leuten und ich habe den Eindruck, dass die Einwohner von Kyoto im Vergleich zu den Leuten aus Tokio viel lieber Körperkontakt suchen. Vielleicht lag das aber auch an diesem Hippie Umfeld. Insgesamt waren heute wohl ca. 50 Leute da. Die sehr begeistert mit uns gefeiert haben. Wir haben zwei Songs mit zwei Percussionisten gemacht, das war auch sehr lustig. Soviel zum Gig heute!
Hinter uns liegen drei freie Tage, die wir so gut es ging mit Entspannen, Gesundwerden, Reisen (Tokio -> Kyoto) und Sightseeing (vor allem in Kyoto) verbracht haben. Gerade nachdem wir essen waren sind wir durch die winzigen Gassen des Geisha-Viertels gegangen und haben dabei auch prompt fünf Geishas bei ihrem Gang zur Arbeit gesehen.
Lars sagt: Prozessoptimierung – Stillstand heißt Rückschritt – Entscheidung ist alles!!!
Damit bezieht er sich, glaube ich auf den von uns begonnenen Dialogprozess. Wir wollen versuchen uns täglich einmal zu fünft zu treffen und über Organisatorisches, Musikalisches, Eindrücke und evtl. auftretende Probleme zu sprechen. Ich persönlich finde das Ganze klappt super und liefert uns die Möglichkeit uns gegenseitig Feedback zu geben.

Gestern abend waren wir alle gemeinsam in einem Izakaya essen. Das sind Restaurants in denen man gemeinsam lauter kleine Speisen bestellt und die dann zusammen verzehrt. Man kann also viele Sachen probieren und muss sich nicht so festlegen. Am Schluss wird dann traditionell einfach die ausgegebene Summe durch die Anzahl der Essenden geteilt und jeder zahlt seinen Teil. Über den Abend verteilt sind kleine, schwangere Fische, die man mit Kopf isst, Fischherzen, frittierte Knorpel, roher Fisch, Fleischspießchen, verschiedene Tofuvarianten, Tintenfischringe, grüne Bohnen, geröstete Haut und vieles mehr auf unserer Tafel gelandet. Für all diese Köstlichkeiten (gut manches war auch komisch) möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Fischl bedanken. Totemo oishi! Arigatou!
Sorry, für's so lange nicht schreiben!!! Jetzt ist es 3:30 Uhr. Ich geh schlafen!!!
Wir haben alles aufgebaut und werden frühestens in 2,5 Stunden mit dem Gig beginnen. Um mich rum sitzen extrem viele Hippies und auch die erste musikalische Einlage hat viel spiritualistisches gehabt. Wie bisher eigentlich bei allen Clubs ist auch hier das Publikum sehr angenehm. Jetzt wo ich nach dem Gig diesen Text hier abschreibe muss ich sagen, dass sich dieser Eindruck noch extrem verstärkt hat. Wir hatten in Kyoto viel mehr Gespräche mit den Leuten und ich habe den Eindruck, dass die Einwohner von Kyoto im Vergleich zu den Leuten aus Tokio viel lieber Körperkontakt suchen. Vielleicht lag das aber auch an diesem Hippie Umfeld. Insgesamt waren heute wohl ca. 50 Leute da. Die sehr begeistert mit uns gefeiert haben. Wir haben zwei Songs mit zwei Percussionisten gemacht, das war auch sehr lustig. Soviel zum Gig heute!
Hinter uns liegen drei freie Tage, die wir so gut es ging mit Entspannen, Gesundwerden, Reisen (Tokio -> Kyoto) und Sightseeing (vor allem in Kyoto) verbracht haben. Gerade nachdem wir essen waren sind wir durch die winzigen Gassen des Geisha-Viertels gegangen und haben dabei auch prompt fünf Geishas bei ihrem Gang zur Arbeit gesehen.
Lars sagt: Prozessoptimierung – Stillstand heißt Rückschritt – Entscheidung ist alles!!!
Damit bezieht er sich, glaube ich auf den von uns begonnenen Dialogprozess. Wir wollen versuchen uns täglich einmal zu fünft zu treffen und über Organisatorisches, Musikalisches, Eindrücke und evtl. auftretende Probleme zu sprechen. Ich persönlich finde das Ganze klappt super und liefert uns die Möglichkeit uns gegenseitig Feedback zu geben.

Gestern abend waren wir alle gemeinsam in einem Izakaya essen. Das sind Restaurants in denen man gemeinsam lauter kleine Speisen bestellt und die dann zusammen verzehrt. Man kann also viele Sachen probieren und muss sich nicht so festlegen. Am Schluss wird dann traditionell einfach die ausgegebene Summe durch die Anzahl der Essenden geteilt und jeder zahlt seinen Teil. Über den Abend verteilt sind kleine, schwangere Fische, die man mit Kopf isst, Fischherzen, frittierte Knorpel, roher Fisch, Fleischspießchen, verschiedene Tofuvarianten, Tintenfischringe, grüne Bohnen, geröstete Haut und vieles mehr auf unserer Tafel gelandet. Für all diese Köstlichkeiten (gut manches war auch komisch) möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Fischl bedanken. Totemo oishi! Arigatou!
Sorry, für's so lange nicht schreiben!!! Jetzt ist es 3:30 Uhr. Ich geh schlafen!!!
moose - 4. Jan, 19:04
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Keimzelle (Gast) - 5. Jan, 12:47
Warum schaut Simone so zerknittert...
... hat Simone sich an nem Knorpel verschluckt? Der Rest macht ja nen ganz guten Eindruck!
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